Fortbildungsreihe – Zwischenräume von „klein“ und „groß“ im pädagogischen Alltag

Welche räumlichen und zeitlichen Leerstellen lassen sich im pädagogischen Alltag entdecken? Wie können diese Zwischenräume im Zusammenleben von „klein“ und „groß“ bewusst, konstruktiv und machtkritisch gestaltet werden? Wie sind Räume für Kinder und Erwachsene organisiert? Wem sind welche Orte und Ressourcen zugänglich – und wem nicht? Welche Räume sind geprägt von Vorurteilen, Machtstrukturen und adultistischen Selbstverständlichkeiten? Welche Handlungen, Haltungen und sprachlichen Muster gilt es zu verlernen, um den gemeinsamen Sozialraum machtkritisch und solidarisch zu gestalten?
Zwei Jahrgänge angehender Erzieher*innen, die sich im schulischen Kontext häufig selbst als „zu klein“, abhängig oder ohnmächtig erleben, erforschten und reflektierten adultistische Machtstrukturen eigenständig. Ausgangspunkt waren ihr Sozialraum Schule sowie öffentliche Räume, die von jungen Menschen und Erwachsenen gemeinsam genutzt werden. Auf dieser Grundlage entwickelten sie empowernde künstlerische Interventionen in ihrem (öffentlichen) Sozialraum.